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Leistungen

1. Baugrunderkundung

Je nach Lage und räumlicher Ausdehnung des geplanten Neubaus (Ein- oder Mehrfamilienhaus, Hallenneubau, Anbau etc.) werden zwischen zwei bis zu sechs oder acht Untersuchungspunkte notwendig.

Die Erkundungstiefe richtet sich nach dem Gründungsniveau (mit oder ohne Keller) des Neubaus.

Im Regelfall werden für Einfamilienhäuser zwei Rammkernsondierungen mit einer Tiefe von 3 – 6 m durchgeführt. Diese werden mit einem kleinen, transportablen Bohrgerät ausgeführt und liefern ein aussagekräftiges Bodenprofil. Zusätzlich werden Rammsondierungen durchgeführt, die Rückschlüsse auf die Lagerungsdichte und Tragfähigkeit des Baugrundes zulassen.

Beim Antreffen von Grundwasser wird der Wasserstand gemessen.

Das Gutachten enthält eine Auswertung und zeichnerische Darstellung der Aufschluss- und ggf. Laborergebnisse mit baugrundgeologischer und hydrogeologischer Beurteilung der Untergrundverhältnisse Die Bodenklassen und Homogenbereiche warden angegeben. Die für rechnerische Nachweise (z.B. Setzungs- und Verbauberechnungen) notwendigen bodenmechanischen Kennwerte werden festgelegt.

Das Gutachten enthält ferner Angaben zu den aufnehmbaren Sohldrücken und eine Berechnung der Grundbruchsicherheit.  Eine Gründungsempfehlung sowie Angaben zur notwednigen Abdichtung / Entwässerung sind in der Regel die wichtigsten Angaben für die Bauausführung. Des weiteren werden Angaben zum Aufbau von Tragschichten unter Bodenplatten bzw. Zufahrtswegen gemacht.

Durch eine den Bodenverhältnissen angepasste Gründung und Abdichtung in Verbindung mit einer bauparallelen Kontrolle (Plattendruckversuche / Baugrubensohlabnahme) können spätere Gebäudeschäden nahezu ausgeschlossen werden. Mit der geo-wahl UG bekommen Sie Planungssicherheit.

2. Gründungsberatung

Mit Hilfe der bei der Baugrunderkundung gewonnen Daten der Bodenbeschaffenheit sowie statischen Unterlagen des geplanten Gebäudes können wir mit spezieller Software die verschiedenen Gründungsmöglichkeiten (Fundament, Bodenplatte, Bodenverbesserung, Pfahlgründung) vergleichen. Wir suchen für Sie das am besten geeignete Gründungssystem. Mit der geo-wahl UG gründen Sie sicher und kostengünstig.

3. Plattendruckversuche (statisch / dynamisch)

Statischer Plattendruckversuch nach DIN 18134

Zweck

Der Plattendruckversuch dient zur Bestimmung der Verformbarkeit und Tragfähigkeit des Bodens sowie zur Verdichtungskontrolle. Der Versuch ähnelt einer Probebelastung. Wegen der sehr detaillierten Normung ist es der präziseste Versuch im Erdbau mit der höchsten Wiederholgenauigkeit.

Verfahren

Der zu prüfende Boden wird durch eine kreisförmige Lastplatte mit einer Druckvorrichtung wiederholt stufenweise be- und entlastet. Dabei wird die Einsenkung der Platte in den Boden bei der jeweiligen Laststufe gemessen.

Voraussetzungen

Als Gegengewicht wird ein beladener LKW oder ein vergleichbar schweres Fahrzeug benötigt. Die von dieser Versuchsanordnung beanspruchte, zu prüfende Fläche muß horizontal eben sein. Während des Versuchs dürfen keine Arbeiten mit schwerem Gerät ausgeführt werden.

Dynamischer Plattendruckversuch

In den letzten Jahren ist der dynamische Plattendruckversuch von der Straßenbauverwaltung in Zusätzlichen Vertragsbedingungen für Erdarbeiten (ZTVE – StB 94), für Tragschichten (ZTVT – StB 95) und für Aufgrabungen in Verkehrsflächen (ZTVA – StB 97) als mögliches Verfahren zur Überprüfung der Tragfähigkeit anerkannt worden.

Das leichte Fallgewicht besteht aus einer Führungsstange, an deren oberem Ende ein 10 kg schweres Fallgewicht ausgeklingt werden kann. Am unteren Ende der Führungsstange sitzt ein Tellerfedernpaket, das das Fallgewicht wieder nach oben katapultiert, wo es wieder einrastet. Diese Führungsstange wird auf eine 30 cm breite Lastplatte aus Stahl aufgesetzt, die über ein Messkabel mit einer elektronischen Messeinrichtung verbunden ist. Diese Messeinrichtung misst die Setzung der Lastplatte und speichert die Daten. Über einen Drucker koennen die Setzungsdaten und Setzungskurven direkt an Ort und Stelle ausgedruckt werden.

4. Beratung zur Nutzung von Geothermie

Die Nutzung von oberflächennaher Geothermie stellt eine kostengünstige sowie umweltfreundliche Energiequelle zum Heizen und Kühlen eines Gebäudes dar. Jedoch sind bei der Errichtung bestimmte rahmenrechtliche und anlagentechnische Aspekte zu beachten. Dank langjähriger Erfahrung helfen wir Ihnen, das geeignete System (Brunnenanlage oder Erdwärmesonde, ggf. Körbe und Kollektoren) für Ihren Standort zu wählen. Gerne holen wir für Sie die notwendigen Genehmigungen bei den Behörden ein.

5. Abfallrechtliche Untersuchungen

Bei Ihrem Hausbau fällt Bodenaushub an, der ordnungsgemäβ wiederverwertet bzw. entsorgt werden muss? Oder denken Sie über den Kauf eines mit Altlasten kontaminierten Grundstückes nach und benötigen für Ihre Kalkulation die Sarnierungskosten?

Dann sind wir der richtige Ansprechpartner. Die geo-wahl UG verfügt über die notwendigen Bescheinigungen zur qualifizierten Boden- und Grundwasserbeprobung. Die Proben werden zu einem zertifizierten Umweltlabor geschickt. Mit den Untersuchungsergebnissen erstellen wir ein Entsorgungskonzept.

6. Wasserrechtsanträge
  • Geothermie und Bauwasserhaltung
7. Bauüberwachung
  • Abnahme Baugrubensohle,
  • Kontrolle der Aushub- und Gruendungsarbeiten